Spart euch die Kirche ! Warum ? Sie tut doch soviel Gutes!
Irrtum!
Die öffentlichen Sozialleistungen der Kirchen werden zu fast 100 Prozent von der Allgemeinheit - von uns allen! – finanziert. Zu den ca. 45 Mrd. Euro, die das kostet, tragen die Kirchen nur wenige Prozent bei. So, wie sie übrigens auch aus der Kirchensteuer (ca. 10 Mrd. Euro pro Jahr) bestenfalls schlappe 5 Prozent für soziale Zwecke ausgeben.
Wer schlau ist, fällt auf diese uralte Caritas-Legende nicht mehr herein.
Kirchenaustritt: Darum kehrt ein Bönener der Kirche den Rücken | Bönen: Bönen - Die Zahlen sprechen für sich: Die Kirchenaustritte in der katholischen Kirche sind durch die Missbrauchsdiskussion sprunghaft angestiegen. Auch die Pfarrei St. Barbara Bönen-Heeren bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont.
Staatsleistungen an die Kirche - "Falsch verstandene Freundlichkeit gegenüber den Kirchen": Auch wer nicht Mitglied ist, finanziert die Kirchen: über Staatsleistungen aus Steuermitteln. Der FDP-Politiker Stefan Ruppert will diese Zahlungen beenden - so, wie es das Grundgesetz vorsehe. Beim Thema sexueller Missbrauch müsse der Staat seinen Strafanspruch "unbedingt durchsetzen".
"Nur leere Worte": Scharfe Kritik von Missbrauchsopfern - news.ORF.at: Missbrauchsopfer haben sich über die Rede des Papstes zum Ende des Kinderschutzgipfels im Vatikan schwer enttäuscht gezeigt. Konkrete Maßnahmen gibt es keine. Sie sprechen daher von „leeren Worten“. Kardinal Christoph Sc...
17.1.2019 – Kirche als Geldansaug-System – Prognose bis 2023: Immer mehr Euro-Milliarden trotz rasantem Vertrauensverlust – Kommunen immer ärmer, Kirche mit ihrer Ausmerzungs-Doktrin immer reicher–Die regierenden Parteien und ihre führenden Politiker wollen es so
– Jahr für Jahr neue Geld-Rekorde: 2018 nahmen die beiden Großkirchen
Evangelisch und Katholisch wegen der automatischen Anbindung an das
staatliche Steuersystem mit 12,6 Milliarden € so viel durch die – unter
dem Katholiken Adolf Hitler eingeführte – Kirchensteuer ein wie nie zuvor, obwohl sie jedes Jahr ca. eine halbe Million Mitglieder verlieren.
Ähnliches gilt für die Nachbarländer. So sind die Kirchenaustritte z.
B. in der römisch-katholischen Kirche in Österreich im Jahr 2018 im
Vergleich zu 2017 um 8,7 % gestiegen (Zeit im Bild, 9.1.2019).
In Deutschland
zahlte im Jahr 2018 ein Katholik 291 €, ein Protestant 278 €, so das
Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) unter der Überschrift Geldsegen für die Kirche (iwkoeln.de, 14.12.2018) – wobei die Beträge meist weit höher liegen, da viele Mitglieder, z. B. die aufgrund der Forderung des Dogmas und der damit verbundenen Höllendrohungen neu rekrutierten Babys, noch keine Steuern zahlen................
Der Politologe und Autor Carsten Frerk über Religionsgesellschaften als
Wirtschaftsunternehmen, ihre immer noch starke Vernetzung und die Scheu
der Politiker, sich mit ihnen anzulegen. ..................
......Weimar. Nur jeder vierte Thüringer (24 Prozent) ist dafür, dass die Kirchensteuer durch den Staat eingezogen wird. 62 Prozent lehnen den Kirchensteuereinzug durch den Staat ab, 9 Prozent geben „weiß nicht“ an und 5 Prozent machen keine Angaben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Thüringischen Landeszeitung (TLZ, Weimar, Sonnabend-Ausgabe) durch das Erfurter Insa-Institut unter 1004 Thüringern im Erwachsenenalter.......................
Vergangenes Jahr zählte die evangelische Kirche in Frankfurt 128 551
Gemeindemitglieder. Die katholische Kirche zählte 149 000 Katholiken,
von denen 46 000 keine deutschen Muttersprachler sind. In der Summe
haben die beiden großen Kirchen rund 277 000 Mitglieder in Frankfurt,
das derzeit rund 720 000 Einwohner zählt. Das heißt: Mehr als 60 Prozent
der Frankfurter sind keine Mitglieder der großen Kirchen: Tendenz
steigend.
Kiel | Obwohl das Grundgesetz ein Ende der
Praxis vorsieht, zahlen die Länder in diesem Jahr der Kirche mehr
Staatsleistungen als je zuvor: bundesweit 510 Millionen Euro. Das geht
aus einer Auswertung der Länderhaushalte durch die
Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union hervor. Schleswig-Holstein
überweist 13,32 Millionen Euro an die evangelische Nordkirche (13,1
Mio. Euro) und die Katholiken (224.000 Euro). Das sind 498.000 Euro mehr
als im Vorjahr. So stark ist der Betrag seit über fünf Jahren nicht
angehoben worden.
Der Politologe Carsten Frerk kritisiert das Finanzgebaren der deutschen
Kirchen schon seit vielen Jahren. Im Finanzbericht des Bistums Köln –
einem der reichsten Bistümer der Welt - entdeckt er hinter einem
Milliardenvermögen großangelegte Immobilien- und Fondsgeschäfte. Alte
Verträge zwischen Kirche und Staat führen in anderen Kommunen zu
stetigen Einnahmequellen. In Frankreich dagegen sind Kirche und Staat
strikt voneinander getrennt. Ein Landpfarrer im Raum Lyon verdient
gerade einmal 960 Euro. Kirchengebäude müssen verkauft, Kirchen
abgerissen werden, weil ihr Unterhalt nicht mehr finanziert werden kann.
Autor
Michael Wech geht in seinem Film „Die Kirche und das Geld“ den weit
verzweigten Kirchenfinanzen nach und zeigt, welche Auswirkungen die
unterschiedlichen Kirchenfinanzsysteme in Deutschland und Frankreich
haben. So wird der Fall eines deutschen Pfarrers aufgerollt, der
Millionen unterschlagen hat, ohne dass seine bischöfliche
Aufsichtsbehörde aus diesem Vergehen grundlegende Konsequenzen zieht. In
Frankreich, im Bistum Lyon dagegen, haben die Pfarrer mit strikten
Sparmaßnahmen zu kämpfen und an vielen Orten, auch in der Metropole
Paris, verfallen die Kirchen, weil das Geld für die Sanierung fehlt. Die
Fälle sind symptomatisch und zeigen, dass es auf beiden Seiten Probleme
gibt. Doch eines macht der Film deutlich: Nicht nur Transparenz und
Kontrolle sind wichtig. Gerade die enge finanzielle Verknüpfung von
Kirche und Staat in Deutschland gehört dringend auf den Prüfstand.
Rund vier Milliarden Euro beträgt das Vermögen des Bistums Paderborn.
Das wurde in dieser Woche bekannt gemacht. Darüber hinaus gibt es
Immobilienwerte, die schwer zu taxieren sind. Und den sogenannten
Erzbischöflichen Stuhl, der weitere Gelder verwaltet.......................
Interessieren Sie sich für Sendungen aus den Themengebieten
Zeitkritik, Glaube und Sinnsuche, Aufklärung zum Missbrauch des Namens
“Christus” und “christlich”, Lebenshilfe, Ethik und Ähnlichem, dann
finden Sie hier eine interessante Auswahl von verschiedenen TV-Sendungen
als Livestream.
Nach dem Krieg haben Kirchenvertreter dabei geholfen, NS-Täter wie Erich
Priebke, Klaus Barbie und Josef Mengele nach Lateinamerika zu
schleusen. Was waren ihre Motive? Und was wusste Papst Pius XII. davon?
Darüber sprechen wir mit dem Historiker Olaf Blaschke.
Christen in der Linkspartei Hessen haben die Kirchen aufgefordert,
staatliche Rechte zurückzugeben. Es gebe keine theologische Begründung
für ein kirchliches Sonderarbeitsrecht, staatliche Dotationen und
Privilegien, Militärseelsorge und die Abhängigkeit der
Kirchenfinanzierung von der Steuerpolitik des Staates.........................
Sollte die Kirchensteuer durch den Staat eingezogen werden? Das
haben wir in einer repräsentativen Umfrage 1004 Thüringer gefragt. Das
Ergebnis fiel eindeutig aus.
Berlin: Rekordzuschuss für Evangelischen Kirchentag
Mit insgesamt 8,4 Millionen Euro wird das Land
Berlin den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 unterstützen. Das hat
der Senat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. Insgesamt wird sich
der staatliche Zuschuss auf knapp zwölf Millionen Euro belaufen.
Humanisten in der Hauptstadt kritisieren den intransparenten
Entscheidungsprozess.
In Münster findet 2018 der Deutsche Katholikentag statt. Es
gibt Streit um die Finanzierung. Denn nicht nur das Bistum soll die
Veranstaltung bezuschussen. Auch Bund, Land und Kommune sollen sich mit
Millionenbeträgen beteiligen. Ist eine öffentliche Subventionierung von
kirchlichen Veranstaltungen falsch?
Rund 3,35 Milliarden Euro Vermögen weist das Zahlenwerk für das
Erzbistum und den mit ihm verbundenen Bischöflichen Stuhl zum 31.
Dezember 2013 aus. Ein Großteil davon entfällt auf Wertpapiere und
Immobilien (siehe Grafik). "Mit der Bilanzvorlage lösen wir unser
Versprechen umfassender Transparenz der Finanzen ein", ließ Generalvikar
Stefan Heße mitteilen. Wie in einem ordentlichen Geschäftsbericht ist
die Bistumsbilanz von einem Wirtschaftsprüfer testiert - den Job
übernahm KPMG..................
(Trier)
Da verstand das Aufsichtspersonal keinen Spaß: Ein kleiner
„Indianer“ ist wegen seiner Verkleidung aus dem Trierer Dom geworfen
worden. Die Großeltern des sechsjährigen Jungen sind entsetzt, die
Domverantwortlichen um Schadensbegrenzung bemüht...............
Bernhard Thalacker vom Verein für Heimat und Kultur referiert im Museum
unter der Y-Burg über die Rolle der Kirchen im Ersten Weltkrieg.
Mobilmachung im August 1914 in Deutschland: Bayerische Soldaten winken in euphorischem Glauben an einen schnellen Sieg.Foto: dpa
Stetten
- Die Euphorie, mit der die Soldaten 1914 in den 1. Weltkrieg zogen,
haben die Mitglieder des Vereins für Heimat und Kultur in der
Ausstellung „Mit Hurra in den Untergang“ im Museum unter der Y-Burg auf
vielfältige Weise dokumentiert. Zum Abschluss der Schau hat sich der
Stettener Bernhard Thalacker mit der Rolle der Kirchen beschäftigt.................
Herr Kaiser, Sie waren von 1956 bis 1968 bei den Regensburger Domspatzen und haben bereits mehrfach über Ihre Gewalterfahrungen berichtet. Können Sie uns noch einmal schildern, wie Sie Opfer von sexuellem Missbrauch geworden sind?
Wie der Klerus den Völkern Sand in die Augen streut, indem die Lehren Christi verdreht und verfälscht werden, um sich in trauter Eintracht mit den weltlichen Fürsten und in Allianz mit den Mächtigen des Weltlichen, in allen Zeitepochen, immer an den schlimmsten Raubzügen für Reichtum und Macht zu beteiligen, bis heute in die Neuzeit, heimlich oder offen, und dies alles im Namen Gottes und des Christus, das gilt es nachzuweisen. Das doppelte Gesicht und die gespaltene Zunge des Scheinchristentums haben es immer wieder geschafft, die Völker derart hörig zu machen, dass ihnen Krieg und Völkermord legitim erscheinen konnten.
Vom Umgang des Bistums Regensburg mit den
missbrauchten Domspatzen: Am 7. Januar, 23.30 Uhr, zeigt die ARD dazu
die Dokumentation „Sünden an den Sängerknaben“. Die Filmemacherin Mona
Botros hat drei Betroffene bei ihrem Kampf um Gehör und Gerechtigkeit
begleitet. Erstmals gibt in dieser Doku auch Geedo Papprotta ein
Interview, der „Opferanwalt“, der im Auftrag der Diözese Regensburg die
Anträge auf Entschädigung prüft und der einem Betroffenen erklärte,
warum der an ihm begangene sexuelle Missbrauch kein sexueller Missbrauch
sei. ..............
(hpd) Seit
ein paar Monaten berichten die Medien immer wieder über Küngs Klage,
dass er vielleicht bald sterben werde. Davon aufgeschreckt, hat auch
"Der Spiegel" in seiner Nummer 50 vom 9.12.13 ein Interview mit ihm
veröffentlicht, das sich wie eine große Hommage auf diesen katholischen
Theologen am Ende seines Lebens liest..........................
Auftakt für Serie Kirchensteuer und Co. – So finanziert sich die Kirche
BERLIN Die Kirche gibt oft Anlass zu Diskussionen – ob es nun um den
Fall des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst geht, die Kirchensteuer
oder die Debatte über das Familienbild. Die Hintergründe solcher Themen
und die Strukturen der Kirche sind oft nur schwer zu durchschauen. In
einer mehrteiligen Serie widmen wir uns deshalb der evangelischen und
der katholischen Kirche in Deutschland. Diesmal beleuchten wir deren
Finanzierung.
Auftakt für Serie: Kirchensteuer und Co. – So finanziert sich die Kirche - Ruhr Nachrichten - Lesen Sie mehr auf:
Auftakt für Serie Kirchensteuer und Co. – So finanziert sich die Kirche
BERLIN Die Kirche gibt oft Anlass zu Diskussionen – ob es nun um den
Fall des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst geht, die Kirchensteuer
oder die Debatte über das Familienbild. Die Hintergründe solcher Themen
und die Strukturen der Kirche sind oft nur schwer zu durchschauen. In
einer mehrteiligen Serie widmen wir uns deshalb der evangelischen und
der katholischen Kirche in Deutschland. Diesmal beleuchten wir deren
Finanzierung.
Auftakt für Serie: Kirchensteuer und Co. – So finanziert sich die Kirche - Ruhr Nachrichten - Lesen Sie mehr auf: http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/vermischtes/aktuelles_berichte/Kirchenfinanzierung-Kirchensteuer-und-Co-die-verschiedenen-Finanzquellen;art29854,2492945#plx1471577641
Auftakt für Serie Kirchensteuer und Co. – So finanziert sich die Kirche
BERLIN Die Kirche gibt oft Anlass zu Diskussionen – ob es nun um den
Fall des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst geht, die Kirchensteuer
oder die Debatte über das Familienbild. Die Hintergründe solcher Themen
und die Strukturen der Kirche sind oft nur schwer zu durchschauen. In
einer mehrteiligen Serie widmen wir uns deshalb der evangelischen und
der katholischen Kirche in Deutschland. Diesmal beleuchten wir deren
Finanzierung.
Auftakt für Serie: Kirchensteuer und Co. – So finanziert sich die Kirche - Ruhr Nachrichten - Lesen Sie mehr auf:
Auftakt für Serie Kirchensteuer und Co. – So finanziert sich die Kirche
BERLIN Die Kirche gibt oft Anlass zu Diskussionen – ob es nun um den
Fall des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst geht, die Kirchensteuer
oder die Debatte über das Familienbild. Die Hintergründe solcher Themen
und die Strukturen der Kirche sind oft nur schwer zu durchschauen. In
einer mehrteiligen Serie widmen wir uns deshalb der evangelischen und
der katholischen Kirche in Deutschland. Diesmal beleuchten wir deren
Finanzierung.
Auftakt für Serie: Kirchensteuer und Co. – So finanziert sich die Kirche - Ruhr Nachrichten - Lesen Sie mehr auf:
Die Kirchen in Deutschland werden im Jahr 2014 so viel Geld einnehmen
wie nie zuvor. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.)
berichtet, wird das Kirchensteueraufkommen nach den Rekordjahren 2012
und 2013 im laufenden Jahr noch einmal kräftig steigen, voraussichtlich
um vier bis fünf Prozent. Die Katholische Kirche kann nach den jüngsten
Steuerschätzungen der Bundesregierung mit zusätzlichen 250 Millionen
Euro rechnen. Die Evangelische Kirche erwartet gut 200 Millionen Euro
mehr als im vergangenen Jahr; sie wird erstmals mehr als fünf Milliarden
Euro durch die Kirchensteuer einnehmen. Beide Kirchen zusammen kommen
nach den Prognosen auf knapp elf Milliarden Euro, berichtet die F.A.S............................
Für uns war neu: Es wurden Konten für
vermeintlich soziale Zwecke geführt, wo aber nur Geld aus
Korruptionsgeschäften gewaschen wurde. Dann der Immobilienbesitz in
Deutschland im Wert von Minimum 200 Milliarden Euro. Nimmt man die etwas
größere genannte Zahl, liegt man schon bei ca. 330 Milliarden nur für die
katholische Kirche und vermutlich ca. 600 Milliarden für beide – nur
Grundbesitz. Die Kirche ist also mit Sicherheit Billionär. Und ein
Wiedereingliederungsprojekt für Obdachlose wird dicht gemacht aus
Kostengründen, das heißt: es gibt nicht genügend Staatsgelder, damit sich
die Kirche auch mit dieser Lorbeere schmücken kann.
Warum wird der Kirche nicht die so genannte “Gemeinnützigkeit” entzogen?
Denn das Gemeine ist, dass man vor allem auf den eigenen Nutzen bedacht ist.
Ein Sprichwort aus Italien besagt sinngemäß: “Die Kirche nimmt. Und dort, wo
die Kirche gibt, kann man sicher sein, dass sie zuvor um einiges mehr
genommen hat.”
Und dann noch die Geschichte mit den Steueroasen, wobei man überwiegend
sowieso keine Steuern zahlt, sondern alle Steuerzahler nach Strich und Faden
für Bischofsgehälter, Priesterseminare usw. ausnimmt.
Thema:
Kirchenfinanzen - Der Raubzug der Kirche beim Staat
Wussten Sie, dass die Bundesrepublik Deutschland jedes Jahr Subventionen von
ca. 17 Milliarden Euro an die Kirchen bezahlt?
Dass also wir alle, die Bürger dieses Landes, dieses Geld bezahlen,
gleich welchen Glauben wir haben? Muslim, Jude, Atheist,
Konfessionsloser ... jeder bezahlt mit seinen Steuern diese
Milliardensubventionen mit.
Hier ein erster Überblick:
Die milliardenschweren
Subventionen
des Staates an die Kirchen
1) Verzicht auf Einnahmen
Steuerverluste
durch steuerliche Absetzbarkeit der Kirchensteuer laut
Subventionsbericht der Bundesregierung für das Jahr 2013
Konfessioneller Religionsunterricht
in doppelter Ausfertigung (katholisch und evangelisch) an allen Schulen
3,50 Milliarden Euro
Ausbildung der
kirchlichen Theologen an den staatlichen Universitäten und Unterhalt
kirchlicher Fachhochschulen
0,65 Milliarden Euro
Kirchliche Ersparnis durch Einzug der Kirchensteuer
durch Staat, Arbeitgeber und Banken **
1,80 Milliarden Euro
Denkmalpflege (nur Anteil von Bund und
Ländern)
0,24 Milliarden Euro
Seelsorge bzw. Mission in öffentlichen
Einrichtungen (Militär, Polizei, Gefängnis, Anstalten)
0,08 Milliarden Euro
Weitere Staatszuschüsse aufgrund von Konkordaten
und Kirchenverträgen
(Gehälter von kirchlichen Amtsträgern wie Bischof Tebartz-von-Elst, Pensionen z. B. von Bischof Mixa
und allen anderen, Kirchliche Hochschule Eichstätt u. ä.)
0,83 Milliarden Euro
Zahlungen der ca. 15.000 Kommunen in
Deutschland (geschätzt)
4,00 Milliarden Euro
Ausgaben öffentlicher Rundfunkanstalten
für kirchliche Sendungen
0,20 Milliarden Euro
Zuschüsse an kirchliche Hilfs- u. Missionswerke
0,19 Milliarden Euro
Zuschüsse zur kirchlichen Kultur
0,02 Milliarden Euro
Sonstiges (z. B. Orden, Kirchentage,
Stiftungen)
0,09 Milliarden Euro
Weitere Zahlungen
unbekannt
Direkte Subventionen
ca.
11,60 Milliarden
Euro
Gesamt 1) und 2)
ca. 17,2
Milliarden Euro
Staatliche Subventionen an die Kirchen insgesamt: Ca. 17 Milliarden Euro pro
Jahr
* Die Kirche zahlt keine Einkommensteuer
bzw. keine Körperschaftssteuer, keine Vermögenssteuer, keine Erbschaftssteuer, keine Schenkungssteuer,
keine Gewerbesteuer, keine Grundsteuer, keine Grunderwerbssteuer, keine
Umsatzsteuer, keine Zinsabschlagssteuer bzw. keine Kapitalertragssteuer, keinen Solidaritätszuschlag,
keine Gebühren für Grundbucheinträge, und sie ist von Justizkosten bzw.
Gerichtsgebühren sowie von Beurkundungs- und Beglaubigungsgebühren
befreit, z. B. den Gebühren für Grundbucheinträge, was vor allem durch
die immensen Immobiliengeschäfte in die Millionen geht, mit denen die
Kirche hier privilegiert wird.
** Zwar vergütet die Kirche dem Staat
nach eigenen Angaben "zwei bis vier Prozent" der Kirchensteuereinnahmen
für den Einzug, doch dies ist ein minimaler Betrag im Verhältnis zu den
Kosten, die der Kirche entstehen würden, wenn sie, wie jede andere
Organisation der Welt, ihre Mitgliedsbeiträge selbst einziehen müssten.
Die Schätzung von 1,80 Milliarden Differenzbetrag durch Carsten Frerk
könnte deshalb auch zu niedrig gegriffen sein. Man denke hier auch an
die Erfassung aller kirchensteuerpflichtigen Vorgänge sowie an säumige
Zahler bzw. an das Mahnwesen. Die Kirche muss sich um nichts kümmern,
denn der staatliche Apparat in Verbindung mit den Arbeitgebern und
Banken sorgt für die lückenlose und rigorose Eintreibung.
Quellen: - Carsten
Frerk, Finanzen und Vermögen der Kirche in Deutschland, Aschaffenburg
2002
Zusätzlich zu diesen Unsummen erhalten die Kirchen jedes Jahr noch
ca.
zehn Milliarden Euro an Kirchensteuern, welche die staatlichen Finanzämter
in Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern für sie einziehen
müssen (2012: 9,8 Milliarden Euro) und wofür in Zukunft auch die
Banken verpflichtet sind ("automatisierter Kirchensteuerabzug" auf
Kapitalerträge ab 2015). Und noch einmal zusätzlich erhält die Kirche über
50 Milliarden Euro jährlich für die kirchlichen Sozialeinrichtungen Diakonie
und Caritas, die der Staat zu weit über 90 Prozent finanziert, während die
Kirche in diesen Einrichtungen aber alleine das Sagen hat (z. B. bei
Personalentscheidungen).
Das Geld der Kirche stammt also zum größten Teil vom Staat, d. h. von
allen Bürgern.
Während z. B. kirchliche Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen oder Schulen
überwiegend zu 100 % staatsfinanziert werden, weisen kirchliche Gremien darauf
hin, dass sie zu kirchlichen Kindergärten im Durchschnitt ca. 12 % selbst
beisteuern, während man dort aber eine zu 100 % rigoros kirchliche
Personalpolitik betreibt. So haben aufgrund der teilweise monopolartigen
kirchlichen Stellung Nichtkirchenmitglieder oft keine Chance auf Beschäftigung
und müssen natürlich auch versteckte Benachteiligungen bei der Inanspruchnahme
der Dienstleistung befürchten; und das, obwohl der Staat die kirchliche
Dienstleistung ganz oder zu mindestens zwei Dritteln bezahlt.
Es ist ein großer Skandal,
dass die Politiker unseres Landes, die immer von
"Sparen" und von der dringend notwendigen "Überprüfung der Subventionen"
sprechen, sich an dieses
milliardenschwere goldene Kalb bisher nicht herangetraut haben – trotz
chronisch leerer Kassen
und trotz Abbau von Sozialleistungen. Die Politiker tun nach wie vor so,
als gäbe es diese schwarzen Löcher gar nicht, in denen jedes Jahr
Milliarden von sauer verdienten Steuereinnahmen einfach so verschwinden.
Diese Situation bedeutet aber auch eine Chance:
Der Staat könnte diese
ca. 17 Milliarden Euro jedes Jahr einsparen und sie statt an die Kirchen
direkt an die Bürger auszahlen! Das bedeutet: Mehr Geld für die Bürger – die es angesichts der
immer ernsteren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lage mehr als bitter nötig haben.
Wir haben einmal errechnet, dass jeder Steuerzahler auf diese Weise jährlich ca. 410
Euro mehr bekommen würde.
Auf dieser Webseite erklären wir
in einem ersten groben Überblick,
• was es mit diesen skandalösen Subventionen auf sich hat, wohin also unser Geld
verschwindet
• was Sie und wir alle mit diesem Geld alles anfangen könnten
• wie reich die Kirchen wirklich sind
• und wie ihr Reichtum entstanden ist
• und wieso das Gerede von den "Sozialleistungen der Kirchen" nur ein Märchen ist.
Sie werden Augen machen, wenn Sie erfahren, was Sie und wir alle mit unseren Steuer-Euros alles bezahlen müssen ...
Serie zum Thema Kirche Was das Land Nordrhein-Westfalen an Kirchen zahlt
NRW Kirche und Staat sind offiziell zwar getrennt, aber in der
Praxis gibt es viele Schnittmengen - und oft auch Streit, vor allem ums
Geld. Zu den umstrittensten Finanzquellen der Kirche in Deutschland
gehören die sogenannten Staatsleistungen. In einer Serie blicken wir
hinter die Kulissen der katholischen und evangelischen Kirche in
Deutschland - beleuchten das System ihrer Finanzierung, aber auch das
Leben in den Gemeinden an der Basis.
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NRW Kirche und Staat sind offiziell zwar getrennt, aber in der
Praxis gibt es viele Schnittmengen - und oft auch Streit, vor allem ums
Geld. Zu den umstrittensten Finanzquellen der Kirche in Deutschland
gehören die sogenannten Staatsleistungen. In einer Serie blicken wir
hinter die Kulissen der katholischen und evangelischen Kirche in
Deutschland - beleuchten das System ihrer Finanzierung, aber auch das
Leben in den Gemeinden an der Basis.
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NRW Kirche und Staat sind offiziell zwar getrennt, aber in der
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NRW Kirche und Staat sind offiziell zwar getrennt, aber in der
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Leben in den Gemeinden an der Basis.
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Jeder Konzern muss seine Bilanzen offenlegen. Nur die Kirche
verbirgt ihren Besitz hinter Weihrauch, Purpur und Briefkastenfirmen.
Die ARD-Doku "Vergelt's Gott" forscht nach - und legt Obszönes offen.
Die Kirchensteuer allein ist kein Grund für
massenhafte Austritte. Ein Gespräch mit dem Finanzminister und
Steuersünderjäger Norbert Walter-Borjans. von Evelyn Finger
DIE ZEIT Nº 35/201421. August 2014
08:00 Uhr 113 Kommentare